No-Till Movement
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NO-TILL MOVEMENT
Über uns / Anja und Timo

Wir gehen aufs Feld.
Und fragen weiter.

Wir sind Anja und Timo. Auf Höfen in ganz Europa hören wir zu, beobachten und dokumentieren, wie Menschen ihre Anbausysteme verändern. Daraus entsteht Wissen für Entscheidungen im eigenen Betrieb.

Anja untersucht freiliegende Wurzeln in einem Olivenbestand.
Anja untersucht freiliegende Wurzeln in einem Olivenbestand.
01 / Anja

Anja

Ernährungswissenschaften · Toxikologie · Boden und Betriebszusammenhänge

Meine Suche nach Gesundheit und Lebendigkeit hat mich aus den Ernährungswissenschaften und der Toxikologie in die Landwirtschaft geführt. Mich interessiert, wie fruchtbare Böden, gesunde Tiere und die wirtschaftliche Realität eines Hofs zusammenhängen.

Bei No-Till Movement beschäftige ich mich mit Direktsaat als Teil eines ganzen Betriebssystems. Was bedeutet weniger Bodenbearbeitung für Bodenbedeckung, Wasser, Fruchtfolge und Tierhaltung? Welche Beobachtungen helfen weiter? Und was braucht der Mensch, der diesen Weg im Alltag gehen will?

In über zehn Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, fachliche Fragen mit der Lebens- und Arbeitsrealität zu verbinden. Im Hofcheck höre ich deshalb auch auf Ziele, Zweifel und Erfahrungen. Gemeinsam ordnen wir, welche Fragen eine Entscheidung tragen und welcher nächste Schritt zum Betrieb passt.

Mich interessiert, was ein Betrieb braucht, um seinen eigenen Weg fundiert weiterzugehen.

Timo und Anja bei einem Gespräch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.
Timo und Anja bei einem Gespräch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.
02 / Timo

Timo

Dokumentation · Fachkommunikation · Wissensstruktur

Seit über 30 Jahren arbeite ich mit Bildern, Texten und Gestaltung. Auf unseren Reisen durch Europa stehen Kamera und Mikrofon oft mitten auf dem Acker oder zwischen den Tieren. Dort erzählen Praktiker, was funktioniert, was gescheitert ist und was sie heute anders machen würden.

Meine Aufgabe ist, diese Erfahrungen festzuhalten, verständlich zu vermitteln und mit weiteren Quellen in Beziehung zu setzen. Für mich wird Direktsaat besonders interessant, wenn wir über die einzelne Maschine hinausblicken: auf Fruchtfolgen, Arbeitsorganisation, Kosten, Tierintegration und die Entscheidungen dahinter.

Im HODL DEIN HOF Navigator strukturieren wir dieses gewachsene Wissen. KI hilft bei der Recherche und beim Erkennen von Zusammenhängen. Den Wert schaffen die Quellen, ihre Einordnung und die Arbeit am konkreten Betrieb. Ich möchte, dass daraus fachlich begründete Handlungsmöglichkeiten entstehen, die Landwirte selbst beurteilen können.

Wir dokumentieren auch Umwege und Fehlschläge. Gerade daraus lässt sich für den eigenen Betrieb lernen.

Unsere Motivation

Direktsaat verstehen.
Im Betrieb denken.

Conservation Agriculture verbindet geringe Bodenstörung, Bodenbedeckung und Anbauvielfalt. In der Praxis trifft sie auf unterschiedliche Böden, Klimabedingungen, Maschinen und Betriebe. Uns interessiert, wie diese Zusammenhänge unter realen Bedingungen funktionieren – einschließlich Tierhaltung, Wirtschaftlichkeit und der Menschen, die die Entscheidungen treffen.

Praxis genau ansehen

Eine gute Erfahrung ist ein Ausgangspunkt für Fragen: Unter welchen Bedingungen entstand sie? Was davon lässt sich im eigenen Betrieb prüfen?

Widersprüche einordnen

Unterschiedliche Empfehlungen können unterschiedliche Ziele, Standorte oder Zeiträume haben. Wir legen diese Unterschiede offen.

Beobachtung ernst nehmen

Weniger Maschinenarbeit verändert die Aufgaben. Boden, Pflanzen und Timing verlangen Aufmerksamkeit und Urteilskraft.

Unsere Arbeitsweise

Feldwissen wird
Entscheidungswissen.

Unser Archiv ist über Jahre aus Hofbesuchen, Interviews, eigenen Inhalten und Fachrecherchen gewachsen. Der HODL DEIN HOF Navigator verbindet dieses Material mit Methoden und betriebswirtschaftlichen Fragen. Wir unterscheiden zwischen Aussagen eines Praktikers, wissenschaftlichen Befunden und unserer eigenen Ableitung.

Anja führt Gespräche mit dem Blick auf den ganzen Betrieb. Timo dokumentiert, recherchiert und macht das Wissen zugänglich. KI unterstützt diese Arbeit. Empfehlungen prüfen wir auf Quellen, Kontext und Grenzen, bevor daraus ein Hofcheck-Ergebnis wird. Der Navigator entwickelt sich mit jeder ausgewerteten Frage weiter.

HODL DEIN HOF erweitert diesen Blick auf Familienbetriebe und ihre unternehmerischen Möglichkeiten über die Direktsaat hinaus. Mehr über uns dort →

Ins Gespräch kommen

Welche Entscheidung
steht auf eurem Acker an?

Für euren Hof beginnt die Zusammenarbeit mit einer konkreten Frage. Für Unternehmen und Organisationen verbinden wir Fachkommunikation, Wissenswerkzeuge und die praktische Arbeit mit KI.